Kernpunkte

Ziel in der Reggio-Pädagogik ist es die Kompetenz, Aktivität und Autonomie des Kindes im intellektuellen, emotionalen und sozialen Bereich zu fördern.

Besondere Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit sind dabei:

  • Hoher Stellenwert künstlerischer Aktivitäten zur Förderung der Wahrnehmung, Fantasie und Ausdrucksfähigkeit
  • Dokumentation der Lernprozesse der Kinder
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten der Kinder

Das Konzept der Reggio-Pädagogik geht davon aus, dass uns Kinder, ihre Denk- und Verarbeitungsweisen, sowie ihre Sprache unvertraut, ja stellenweise fremd sind. Das erste, was eine PädagogIn tun muss ist daher zuzuhören, zuzusehen, was Kinder äußern und tun.

Kinder bauen sich ihre Sicht der Wirklichkeit aus dem, was sie vorfinden. Sie gleichen KonstrukteurInnen, die mit Teilen die sie auffinden spielen und probieren, etwas  daraus machen und dann überprüfen, ob das Produkt für brauchbar ist.

Das Handeln des Kindes auf seinem Weg zur Wirklichkeit ist kaum voraussehbar und nicht vorausplanbar. Durch Beobachtung der Kinder gelingt es sich Einblicke in die kindliche Sicht der Wirklichkeit zu verschaffen.

Das Bildungskonzept der Reggio-Pädagogik beruht auf einer die kindliche Erfahrungswelt mitstrukturierenden Kommunikation mit den Kindern.

Quelle: Monika Seyrl (VHS Brigittenau)